So schützen Sie sich vor Online-Betrug im Zusammenhang mit COVID‑19

Wir möchten Sie schützen, wann immer Sie online sind. Deshalb entwickeln wir alle unsere Produkte und Dienste mit umfassenden, integrierten Sicherheitstechnologien, die uns helfen, Bedrohungen zu erkennen und von Ihnen fernzuhalten.

In letzter Zeit gab es einen deutlichen Anstieg von Online-Betrug im Zusammenhang mit COVID‑19. Mit den folgenden Tipps von unseren Experten aus dem Google Safety Engineering Center in München möchten wir Ihnen helfen, diese Betrugsversuche zu erkennen und sich davor zu schützen.

Typische Betrugsarten

Gesundheitsorganisationen, die keine sind

Betrüger geben sich beispielsweise als Vertreter des Gesundheitsministeriums, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder des Robert-Koch-Instituts aus und bieten Therapien, Tests oder andere Informationen rund um COVID‑19 an.

Websites mit betrügerischen Produktangeboten

Auf diesen Websites werden Handdesinfektionsmittel, Gesichtsmasken oder andere gefragte Produkte angeboten, die allerdings nie beim Kunden ankommen.

Angebliche behördliche Quellen

Einige Betrüger behaupten, Neuigkeiten und Zahlungen im Auftrag von Behörden oder der Bundesregierung bereitzustellen.

Betrügerische Finanzangebote

Die Betrüger geben sich als Banken, Investoren oder Inkassounternehmen aus, deren Angebote darauf abzielen, Finanzdaten zu stehlen.

Betrügerische Spendenaufrufe

Prüfen Sie Spendenaufrufe für Wohltätigkeitsorganisationen, Krankenhäuser und das Gesundheitssystem im Zusammenhang mit COVID‑19 sehr sorgfältig.

Tipps, wie Sie häufigen Betrugsversuchen entgehen

Wissen, welche Methoden Betrüger verwenden

Betrüger machen sich die gestiegene Kommunikation im Zusammenhang mit COVID‑19 zunutze, indem sie ihre Betrügereien als offizielle Nachrichten über Corona tarnen. Neben E-Mails können Betrüger auch SMS, automatisierte Anrufe und betrügerische Websites verwenden, um Sie anzusprechen.

Gehen Sie direkt auf offizielle Websites

Betrüger geben sich oft als bekannte, vertrauenswürdige und offizielle Quellen aus. Gehen Sie direkt auf offizielle Websites wie www.bundesregierung.de, www.bundesgesundheitsministerium.de oder www.WHO.int, um die neuesten Fakten zum Coronavirus zu erhalten.

Vorsicht bei Anfragen nach persönlichen Daten oder Finanzdaten!

Sie haben unaufgefordert eine Datenanfrage erhalten? Nehmen Sie sich Zeit, um die Nachricht auszuwerten. Oft fordern Betrüger die Benutzer auf, Anmeldedaten einzugeben oder ihnen Bankdaten und Adressen mitzuteilen. Manchmal verlangen sie auch eine Zahlung per Banküberweisung oder virtueller Währung.

Spenden Sie direkt an gemeinnützige Organisationen

Einige Betrüger nutzen den guten Willen der Menschen aus und bitten um Spenden für COVID‑19-Hilfsmaßnahmen. Stellen Sie Nachforschungen an, um sicherzustellen, dass die Hilfsorganisation seriös ist, beispielsweise ob sie mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet ist.

Daneben geben sich Betrüger auch gleich als bekannte Hilfsorganisationen aus. Um sicher zu sein, dass Ihr Geld tatsächlich an eine Hilfsorganisation geht, können Sie direkt über deren Website spenden, statt auf einen an Sie gesendeten Link zu klicken.

Prüfen Sie Links und E-Mails vor dem Anklicken

Oft nutzen Betrüger gefälschte Links mit zusätzlichen Wörtern oder Buchstaben, um offizielle, etablierte Websites nachzuahmen. Klicken Sie auf keinen Fall darauf! Wenn Sie etwas sehen wie „Hier klicken“, fahren Sie mit der Maus über den Link oder klicken Sie auf einen Buchstaben im Link und halten Sie die Maustaste gedrückt, um die URL auf Fehler zu prüfen. Falsch geschriebene Wörter oder beliebige Buchstaben und Ziffern in der URL oder E-Mail-Adresse können ebenfalls darauf hinweisen, dass es sich um Betrug handelt.

Prüfen Sie, ob ähnliche Vorfälle bereits gemeldet wurden

Wenn Sie eine Betrugsnachricht erhalten, ist es wahrscheinlich, dass auch andere Personen sie erhalten haben. Kopieren Sie die E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder den am verdächtigsten erscheinenden Teil der Nachricht in eine Suchmaschine, um zu sehen, ob die Nachricht bereits von anderen Nutzern gemeldet worden ist.

Schützen Sie Ihr Konto mit einer zusätzlichen Sicherheitsebene

Fügen Sie Ihren Konten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung – auch als Bestätigung in zwei Schritten bekannt – hinzu, um zusätzlichen Online-Schutz zu erhalten. Dies bietet eine weitere Sicherheitsebene, da für den Zugang zu Ihrem Konto zwei Schritte erforderlich sind: zum Beispiel etwas, das Sie wissen (Ihr Passwort), und etwas, das Sie physisch zur Hand haben (wie Ihr Smartphone oder einen Sicherheitsschlüssel).

Melden Sie den Vorfall

Wenn Ihnen etwas Verdächtiges auffällt, melden Sie den Vorfall der Polizei.

Helfen Sie anderen, sich vor Betrugsversuchen im Zusammenhang mit COVID‑19 zu schützen.

Geben Sie diese Tipps an Ihre Familie und Freunde weiter und laden Sie die einseitige Zusammenfassung herunter, die Sie unten finden.

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