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Kinder zu kompetenten, selbstbewussten Internetnutzern erziehen

Mit fragFINN und FSM haben wir Informationen und Tipps zusammengestellt, um Kindern eine smarte, selbstbewusste und kompetente Nutzung des Internets zu ermöglichen.

Schüler nutzen einen Videobildschirm in einem Klassenzimmer mit Internetzugang.

Tipps und Ressourcen, um online die richtigen Entscheidungen zu treffen

  • "Be Internet Awesome" kann Kindern dabei helfen, das Internet verantwortungsvoll zu nutzen

    Damit Kinder das Internet möglichst sinnvoll nutzen können, sollten Sie mit ihnen üben, wie sie fundierte Entscheidungen treffen können. Das Programm "Be Internet Awesome" vermittelt Kindern spielerisch die Grundlagen der verantwortungsvollen Internetnutzung und digitalen Sicherheit, damit sie das Internet selbstsicher entdecken können. Bei "Interland" handelt es sich um ein Onlineabenteuer, in dem Kindern die wichtigsten Lektionen der digitalen Sicherheit anhand von vier herausfordernden Spielen praxisbezogen vermittelt werden.

    Aktuell bieten wir dieses Programm in den USA, in Lateinamerika und in vielen Ländern Europas und des Nahen Ostens an. In den USA sind wir mit dem Programm auch schon direkt an Schulen herangetreten und haben es im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Onlinesicherheit vorgestellt. So möchten wir Teenagern dabei helfen, die richtigen Entscheidungen im Internet zu treffen und auf ihre Sicherheit zu achten.

Das Lernspiel "Interland" auf einem Laptopbildschirm

Vorsicht beim Teilen

Alles, was im Internet geteilt wird, erzeugt einen dauerhaften digitalen Fußabdruck und kann von anderen weiter geteilt werden. Bringen Sie Ihren Kindern bei, sich gut zu überlegen, was sie mit anderen teilen und mit welchen neuen Personen sie Kontakt aufnehmen. Das gilt auch für Sie als Eltern selbst – besonders dann, wenn es sich um Bilder, Interessen oder Aktivitäten Ihrer eigenen Kinder handelt.

  • Kindern den digitalen Fußabdruck erklären

    Suchen Sie im Internet gemeinsam nach sich selbst oder nach einem Prominenten und unterhalten Sie sich darüber, was Sie finden. Eventuell sollten Sie die Ergebnisse im Voraus allein prüfen. Sprechen Sie darüber, was andere durch diese Ergebnisse über Sie erfahren können und wie Ihr Kind durch seine Webaktivitäten einen digitalen Fußabdruck hinterlässt. Was sollten andere über Sie wissen dürfen? Wie sollte der digitale Fußabdruck Ihrer Kinder aussehen?

  • Vergleiche mit anderen vermeiden

    Kinder sollten lernen zu verstehen, dass die Dinge, die Freunde online teilen, möglicherweise nicht der Wahrheit entsprechen. Meist sind es nur die wichtigsten Ausschnitte. Erinnern Sie sie daran, dass jedem auch mal langweilig ist und alle traurige oder peinliche Momente erleben, ohne diese mit anderen zu teilen.

  • Familienregeln zum Teilen

    Stellen Sie innerhalb Ihrer Familie klar, was nicht im Web geteilt werden soll, z. B. Fotos oder private Informationen. Nehmen Sie gemeinsam ein paar Fotos auf und unterhalten Sie sich darüber, wie man Inhalte verantwortungsbewusst teilt. Sie haben dabei eine Vorbildrolle, teilen Sie Fotos Ihrer Kinder ebenso verantwortungsvoll. Bringen Sie Ihren Kindern bei, gut nachzudenken, bevor sie Fotos nicht nur von sich selbst, sondern auch von anderen teilen. Wenn sie Fotos von anderen teilen möchten, müssen sie die Person vorher um Erlaubnis bitten. Handelt es sich um Kinder, müssen die Eltern diese Entscheidung treffen.

  • Kindern vermitteln, wann Teilen nicht angebracht ist

    Suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern nach Lösungen, wie übermäßiges Teilen vermieden werden kann. Sie könnten zum Beispiel gemeinsam geteilte Inhalte entfernen oder die Datenschutzeinstellungen anpassen. Falls es dazu kommt, ist es wichtig, die Dinge richtig einzuordnen. Manche peinlichen Momente sind problematisch, andere hingegen eine gute Gelegenheit, aus ihnen zu lernen.

Eine Figur von Interland
Share with Care

Täuschungsversuche erkennen

Nicht jeder im Web ist vertrauenswürdig oder zuverlässig. Fördern Sie das kritische Denken Ihrer Kinder, um ihnen beizubringen, Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden, nicht auf Betrug hereinzufallen und sonstige Arten unerwünschter Kontakte zu vermeiden.

  • Identitätsdiebstahl erklären

    Erklären Sie Ihren Kindern, warum sich andere möglicherweise für ihre Passwörter oder persönlichen Daten interessieren. Solche Informationen können anderen ermöglichen, sich als Ihr Kind auszugeben oder sein Konto zu nutzen.

  • Kindern helfen, Phishing-Versuche zu erkennen

    Ihre Kinder merken möglicherweise nicht, wenn jemand sie dazu verleiten will, personenbezogene Daten preiszugeben. Bitten Sie Ihre Kinder, sich an Sie zu wenden, wenn sie eine Nachricht, einen Link oder eine E-Mail erhalten, die von einem Fremden stammt, mit einer Bitte um Kontoinformationen verbunden ist oder einen verdächtigen Anhang hat.

  • Ihren Kindern beibringen, Betrug zu erkennen

    Erklären Sie Ihren Kindern, dass sich manche Betrüger als ihre Freunde ausgeben. Selbst routinierte Erwachsene können getäuscht werden. Wenn eine Nachricht verdächtig erscheint, sollten Ihre Kinder Ihnen Bescheid sagen. Nehmen Sie ihre Bedenken ernst und nutzen Sie die Gelegenheit, das Vertrauensverhältnis zu festigen.

  • Zusammen nach Sicherheitshinweisen suchen

    Zeigen Sie Ihrem Kind, woran man sichere Internetseiten erkennt. Befindet sich neben der URL ein Schlosssymbol oder beginnt sie mit "https://"? Stimmt die URL mit dem Websitenamen überein? Gibt es ein Impressum, das Aufschluss über den Verantwortlichen der Seite gibt? Weisen Sie auf die Zeichen hin, auf die Ihre Kinder achten sollten, wenn sie eine Website besuchen.

Geheimes geheim halten

Sobald Ihre Kinder anfangen, das Web zu nutzen, müssen sie in der Lage sein, ihre persönlichen Informationen zu schützen. Weisen Sie besonders darauf hin, wie wichtig es ist, starke, einmalige Passwörter festzulegen und diese geheim zu halten. Nur so lassen sich Informationen und Geräte ausreichend schützen.

  • Starke Passwörter erstellen

    Erklären Sie Ihren Kindern, wie Sie aus gut zu merkenden Sätzen starke Passwörter ableiten können. Das endgültige Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und große und kleine Buchstaben sowie Symbole und Ziffern enthalten. Aus "Anne ist meine kleine Schwester" könnte man z. B. An1meKl$ machen. Betonen Sie aber auch, dass etwa ein Teil der eigenen Wohnadresse, der eigene Geburtstag, 123456 oder "Passwort" schwache Passwörter abgeben, denn diese können relativ leicht erraten werden.

  • Private Informationen vertraulich behandeln

    Sprechen Sie darüber, welche Informationen Ihre Kinder vertraulich behandeln sollten, z. B. ihre Privatadresse, Passwörter oder ihre Schule. Ermutigen Sie sie, Ihnen Bescheid zu sagen, falls sie jemand um solche Informationen bittet.

  • Methoden zum Passwortschutz vermitteln

    Bringen Sie Ihren Kindern bei, vor der Passworteingabe zu überprüfen, ob es sich um die richtige App oder Website handelt. Ermutigen Sie Ihre Kinder, Sie im Zweifelsfall um Rat zu fragen. Außerdem sollten sie für jede App und jede Website ein spezielles Passwort haben. Sie können z. B. ein Hauptpasswort verwenden, dem sie jeweils ein paar Buchstaben hinzufügen.

  • Kindern helfen, ihre Konten zu schützen

    Unterhalten Sie sich darüber, welche Informationen Ihre Kinder vertraulich behandeln sollten, z. B. die Privatadresse, Passwörter oder ihre Schule. Ermutigen Sie sie, Ihnen Bescheid zu sagen, falls sie jemand um solche Informationen bittet.

Eine Figur von Interland
Ein Kind spielt in seinem Zimmer ein Spiel auf einem Tablet

Freundlichkeit ist cool

Manchmal ist es einfacher, online Dinge zu tun oder zu sagen, die man von Angesicht zu Angesicht nicht tun oder äußern würde. Bringen Sie Ihren Kindern bei, auch im Web freundlich aufzutreten und es nicht einfach hinzunehmen, wenn sich jemand herzlos oder beleidigend verhält. Und vor allem: Seien Sie ein Vorbild und lassen Sie sich selbst nicht zu unangebrachten Aussagen verleiten.

  • Über Cybermobbing reden

    Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Mobbing im Internet und erklären Sie, wie manche Nutzer Onlinetools dazu nutzen, andere absichtlich zu verletzen. Sagen Sie ihnen auch, an wen sich Ihre Kinder wenden können, wenn sie so etwas erleben. Fragen Sie sie, ob ihre Freunde schon mal etwas Gemeines im Web erlebt haben. Ein paar Fragen, die Sie stellen können, sind zum Beispiel: Was ist passiert? Wie hast du dich dabei gefühlt? Glaubst du, du hättest es verhindern können, wenn du jemandem vielleicht von einem gemeinen Kommentar erzählt hättest?

  • Familienwerte für das Internet festlegen

    Erklären Sie Ihren Kindern, wie sie sich im Web verhalten sollten. Andere sollten so behandelt werden, wie man selbst behandelt werden möchte. Ein guter Anfang ist, online nur das zu sagen, was man auch von Angesicht zu Angesicht äußern würde. Und vergessen Sie dabei bitte nicht: Am besten sind Regeln, wenn sie nicht nur für Kinder, sondern ebenso für ihre Eltern gelten.

  • Über die Bedeutung von Aussagen sprechen und eine positive Einstellung fördern

    Unterhalten Sie sich über die richtige Wortwahl und erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass Äußerungen im Web leicht missdeutet werden können. Ermutigen Sie sie, zuerst gute Absichten anzunehmen und Freunde zu fragen, was sie genau gemeint haben, falls etwas unklar sein sollte. Um Missverständnissen vorzubeugen, kann teilweise auch der Einsatz von Emojis hilfreich sein. Reden Sie darüber, wie gut es sich anfühlt, online positive Nachrichten zu senden und zu erhalten. Sie könnten z. B. gemeinsam eine Ihrer eigenen Apps nutzen, um eine positive Nachricht zu verfassen, etwa einen Kommentar oder eine Mitteilung.

Im Zweifelsfall darüber reden

Reden Sie mit Ihren Kindern regelmäßig darüber, wie sie unangemessene Inhalte meiden und schwierigen Situationen aus dem Weg gehen können. Dies gibt ihnen die Gelegenheit, Ihnen von tollen Dingen zu erzählen und Sie um Hilfe zu bitten, wenn sie auf Personen, Inhalte oder Situationen stoßen, bei denen sie sich unwohl fühlen.

  • Onlineaktivitäten besprechen

    Unterhalten Sie sich darüber, wie Ihre Familie Technologie nutzt. Zeigen Sie Interesse an den Apps, die Ihre Kinder am meisten verwenden, und lassen Sie sich diese auch mal zeigen. Finden Sie heraus, wie Ihre Kinder ihre Apps nutzen und was ihnen an diesen so gefällt. Suchen Sie gemeinsam nach Online-Diensten, die die Bedürfnisse Ihrer Kinder und von Ihnen erfüllen.

  • Grenzen setzen und mit der Zeit anpassen

    Mit Inhaltsfiltern, Zeitbeschränkungen und anderen Einstellungen können Sie ganz einfach bestimmte Regeln für Ihre Kinder festlegen. Sie sollten ihnen aber auch versichern, dass sich diese Regeln mit dem Alter ändern können. Es ist sinnvoll, Einstellungen im Laufe der Zeit anzupassen. Vergessen Sie also nicht, darauf zu achten, dass die Einstellungen altersgerecht sind.

  • Vertrauenspersonen, an die sich Kinder wenden können

    Finden Sie gemeinsam drei Vertrauenspersonen, an die sich Ihre Kinder wenden können, wenn sie im Internet auf Inhalte stoßen, bei denen sie sich unwohl fühlen.

  • Sinnvolle Onlineaktivitäten fördern

    Es ist nicht nur wichtig, wie häufig Kinder Technologien nutzen, sondern auch, zu welchem Zweck. Ermutigen Sie Ihre Kinder, Spiele und Apps zu verwenden, die ihre Kreativität oder ihre Fähigkeiten zur Problemlösung fördern.

Interland-Roboterfigur

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